Der Finowkanal

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Seit mehr als 400 Jahren verbindet der Finowkanal die Havel im Westen mit der Oder im Osten. Er ermöglichte den Warentransport von Berlin zur Ostsee und umgekehrt. Selbst mit der Anlage von Doppelschleusen und trotz Schleusungen rund um die Uhr erreichte der Finowkanal vor einhundert Jahren sein Limit, so dass der Bau des parallel verlaufenden Oder-Havel-Kanals erforderlich wurde. Seither ging die Bedeutung des alten Finowkanals kontinuierlich zurück. Heute faszinieren die zwölf denkmalgeschützten historischen Schleusen jeden Bootstouristen, und mit seinen Baudenkmalen aus der Pionierzeit der deutschen Industrialisierung bietet der Finowkanal ein einzigartiges Erlebnispotenzial mit erheblichen wirtschaftlichen Chancen im wassertouristischen Sektor.

Über die Geschichte des Kanals und seiner Bauwerke wie auch über die Entstehungsgeschichte des Eberswalde-Toruner Urstromtals, in dem sich das Flüsschen Fine seine Bahn gegraben hat, gibt es reichlich Material im Internet, das wir an dieser Stelle nicht wiederholen müssen. Wir verweisen stattdessen auf einige der im Internet verfügbaren Dokumente und Quellen, über die sich unsere Besucher einen nahezu beliebig umfassenden Eindruck von dieser landschaftlich und kulturell interessanten Region verschaffen können, z.B.:

Kommunale Arbeitsgemeinschaft Finowkanal
Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde
WITO Barnim
Finowkanal in Wikipedia
Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg
Elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice (ELWIS)
Märkische Eiszeitstraße
Wirtschaftsgeschichte Eberswalde 1945 – 1990

Hartmut Ginnow-Merkert
Vorsitzender