Unsere Ziele

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1.   Erhalt der 12 historischen Schleusen und deren Betrieb

Mit der durchgängigen Befahrbarkeit des Finowkanals zwischen der Ruhlsdorfer und der Lieper Schleuse steht und fällt die Frage, ob es für diesen Abschnitt des Finowkanals eine wassertouristische Entwicklungschance gibt. Die Schleusen müssen dringend saniert werden – manche früher, andere später – doch die Bundesregierung streicht die dafür erforderlichen Mittel.

Sobald die erste Schleuse aus Sicherheitsgründen gesperrt wird, ist der Finowkanal Sackgasse, und die so attraktive Runde über den alten Finowkanal, das Schiffshebewerk und den Oder-Havel-Kanal ist nicht mehr befahrbar.

Wir setzen uns dafür ein, dass alle Schleusen betriebsbereit gehalten und kontinuierlich mit Personal ausgestattet werden.

Wo immer sich Chancen für die eine konstruktive Zusammenarbeit bieten, unterstützen wir unsere Forderungen mit tatkräftiger Hilfe. So stellt unsere Initiative bereits die ersten ehrenamtlichen Schleusenwärter am Finowkanal und wirbt um Verstärkung.

 

2.   Inwertsetzung der historischen Baudenkmale aus der Pionierzeit der Industrialisierung

Alle Bauwerke am Finowkanal, die bei der Industrialisierung Deutschlands eine bedeutende Rolle gespielt haben, liegen am Finowkanal zwischen der Gemeinde Schorfheide und der Stadt Eberswalde. Nur wenige Bauwerke sind – wie das Schiffshebewerk – touristisch erschlossen, die meisten befinden sich in unterschiedlichen Stadien des Verfalls.

Wir setzen uns dafür ein, dass Bauwerke wie die Teufelsbrücke, die Borsighalle, das Papiermuseum, der Waggonaufzug und weitere instand gesetzt und für die touristische Nutzung hergerichtet werden. 

Wir unterstützen die Entwicklung eines Industriekulturpfades zwischen Messingwerk und den Schiffshebewerken und dessen Einbindung in das Netzwerk Europäische Routen der Industriekultur. Wir fordern die Errichtung eines Museums für Industriekultur im “Familiengarten” und die Erschließung geeigneter Erlebnis-Außenstellen.

 

3.   Zusammenarbeit der Akteure

Die Zusammenarbeit der Ämter und Kommunen entlang des Finowkanals zwischen Liebenwalde und Hohensaaten lässt nach wie vor zu wünschen übrig. Jeder macht sein eigenes Ding; keiner macht es richtig. Bootsgäste, die sich für eine Fahrt auf dem Finowkanal vorbereiten, sehen sich mit einem Labyrinth unterschiedlicher Informationsportale konfrontiert, in denen sie selten die benötigte und aktuelle Information finden. Der Finowkanal braucht eine einheitliche Beschilderung und eine einheitliche Präsenz im Internet.

Wir setzten uns für eine Zusammenarbeit aller Akteure und eine integrierte Darstellung aller für die Bootsgäste relevanter Information ein.

Darüber hinaus entwickeln wir Ideen und bemühen uns um deren Umsetzung. Wir möchten den Bootsgästen Finowkanal-Lotsen zur Verfügung stellen, die ihnen die Bekanntschaft mit dem Finowkanal und dessen Schleusen erleichtern und beispielsweise die Industriedenkmale erklären.

 

Unser Fernziel ist die Anerkennung des Finowkanals als UNESCO-Welterbe. Für diese Zukunft werden heute die Weichen gestellt. Von Ihrer Unterstützung hängt es ab, ob unsere Region ihre wassertouristisch-wirtschaftliche Entwicklungschance wahrnimmt.